De Gruyter Preis

Der De Gruyter Preis, ursprünglich vom ontos verlag als »ontos-Preis« und jetzt vom De Gruyter Verlag gestiftet, wird für eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Analytischen Philosophie des Geistes oder Ontologie/Metaphysik verliehen und ist mit 2000 Euro in bar sowie der Übernahme der Kosten für eine Open Access Veröffentlichung des e-Books dotiert. In Frage kommen Arbeiten von mindestens 150 Seiten Umfang (Sprache: Deutsch oder Englisch), die noch nicht publiziert wurden:

  • Die Kandidat*innen müssen einen akademischen Abschluss an einer Universität erworben haben, in der Deutsch eine offizielle Universitätssprache ist, oder zum Zeitpunkt der Nominierung oder Bewerbung mit einer solchen Universität affiliiert sein.
  • Es können auch Arbeiten mit einer primär historischen Ausrichtung eingereicht werden, sofern sie analytischen Standards entsprechen und einen klar erkennbaren systematischen Erkenntniswert haben.
  • Nach 2018 schließt die Annahme des Wolfgang-Stegmüller-Preises die Annahme des De Gruyter Preises für dieselbe Arbeit aus.
  • Die Arbeiten werden in elektronischer Form (PDF) eingereicht.
  • Die Kandidat*innen fügen eine 3- bis 4-seitige Kurzfassung hinzu.

Die Arbeit wird anschließend in der Reihe »Philosophische Analyse / Philosophical Analysis« des de Gruyter Verlags veröffentlicht.

 

Auf dem zehnten internationalen Kongress 2018 in Köln ging der Preis an Romy Jaster für ihre Arbeit »Agents’ Abilities«.

Die Preisträger der vergangenen Jahre sind:

  • Christian Loew: Causation and other Asymmetries in Time (2015)
  • Alexander Steinberg: A Chance for Possibility – An Investigation into the Grounds of Modality (2012)
  • Meinard Kuhlmann: In Search for an Ontology for Quantum Field Theory (2009)
  • Markus Schrenk: The Metaphysics of Ceteris Paribus Laws (2006)
  • Jan Westerhoff: An Inquiry into the Notion of an ›Ontological Category‹ (2003)
  • Benjamin Schnieder: Substanzen und (ihre) Eigenschaften. Eine Studie (2003)