Essaypreis

Die Gesellschaft für Analytische Philosophie e.V. und die Grazer Philosophischen Studien vergeben jährlich an Studierende den Essaypreis. Es werden bis zu drei Preise zu je 200 € verliehen. Die Essays werden in den Grazer Philosophischen Studien veröffentlicht.

GAP-Essaypreis 2017

Die Preisfrage 2017 lautet: Erlaubt die Redefreiheit, in der Öffentlichkeit zu lügen?

Weitere Informationen zum Essaypreis erhalten Sie hier.

Bitte beachten Sie das zukünftig bis zu drei Preise in Höhe von je 200 Euro verliehen werden.

Jury-Entscheidungen zum Essaypreis 2016 der GAP und der GPS

Die Gesellschaft für Analytische Philosophie und die Grazer Philosophische Studien freuen sich über das Interesse an der Preisfrage: Ist es immer gut, vernünftig zu sein? Es gab 20 Einreichungen (darunter vier von Frauen). Eine Jury aus sechs Expert*innen hat sich eingehend mit den Beiträgen befasst; jeder Essay wurde von mindestens zwei Juror*innen begutachtet, eine Reihe von Essays von allen sechs. Nach reiflicher Überlegung hat die Jury die folgenden beiden Artikel als voll gleichwertig ausgezeichnet:

  • 1. Preis: Sebastian Schmidt
    (Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg):
    Why we should promote irrationality (Kurzzusammenfassung)
  • 1. Preis: Konstantin Weber
    (Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg):
    Ist es immer gut, vernünftig zu sein? (Kurzzusammenfassung)

Die zwei ausgezeichneten Essays werden in der zweiten Jahreshälfte 2017 in den Grazer Philosophische Studien erscheinen.

Wir beglückwünschen die Gewinner und danken allen Teilnehmer*innen für Ihren Beitrag!

Jury-Entscheidungen zum Essaypreis 2015 der GAP und GPS

Die Gesellschaft für Analytische Philosophie und die Grazer Philosophischen Studien freuen sich über die große Resonanz auf die Preisfrage: Können wir uns dazu entscheiden, etwas zu glauben? Es gab knapp dreißig Einreichungen. Eine Jury aus fünf Expert*innen hat sich eingehend mit den Beiträgen befasst; jeder Essay wurde von mindestens zwei Juror*innen begutachtet, eine Reihe von Essays dann von allen fünfen. Nach reiflicher Überlegung hat die Jury die folgenden zwei Arbeiten als voll gleichwertig ausgezeichnet:

  • 2. Preis: Sebastian Schmidt (Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg):
    Können wir uns entscheiden, etwas zu glauben? Zur Möglichkeit und Unmöglichkeit eines doxastischen Willens
  • 2. Preis: Simon Walgenbach (Universität Duisburg-Essen):
    Können wir uns entscheiden, etwas zu glauben?

Die zwei ausgezeichneten Essays sollen in der zweiten Jahreshälfte 2016 in den Grazer Philosophischen Studien erscheinen. Wir beglückwünschen die Gewinner*innen und danken allen Teilnehmer*innen für Ihren Beitrag!

Essaypreis 2014

Die Preisfrage lautete: Die Pille, die uns moralischer macht: Kann es sie geben und sollten wir sie nehmen?

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: Dorothee Bleisch:
    Die Moralpille – über Risiken und Nebenwirkungen denken Sie eigenständig nach und fragen Ihren Philosophen oder Ihre Philosophin
  • 2. Preis: Philip Fox:
    Agency and the pill that makes us moral
  • 3. Preis: David Christian Heering:
    Breaking Good: Is there a patent recipe for cooking up the moral pill?

Essaypreis 2013

Die Preisfrage lautete: Kann ich mir vorstellen, eine andere Person zu sein?

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: Tammo Lossau:
    Was heißt ›sich vorstellen, eine andere Person zu sein‹?
  • 2. Preis: Eva Lucia Backhaus:
    Kann ich mir vorstellen, eine andere Person zu sein?
  • 3. Preis: Viktoria Knoll:
    Kann ich mir vorstellen, eine andere Person zu sein?

Essaypreis 2012

Die Preisfrage lautete: Dürfen wir Tiere essen?

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: Salim Hirèche / Sandra Villata:
    Eating Animals and the Value of Non-Human Suffering
  • 2. Preis: Simon Gaus:
    Moralischer Vegetarismus: Folgt aus dem Unwert der Tierhaltung ein Verbot des Fleischkonsums?
  • 3. Preis: Jens Tuider:
    Dürfen wir Tiere essen?

Essaypreis 2011

Die Preisfrage lautete: Können wir unseren Gefühlen trauen? Über den Wert von Emotionen für unser Erkennen und Handeln.

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: –
  • 2. Preis: Amadeus Magrabi:
    Can we Trust our Feelings? On the Value of Feelings for Decision-Making
  • 3. Preis: Stefan Reining:
    Do Pain-Accompanying Emotions Mislead Us? – Considerations in the Light of Reactive Dissociation Phenomena

Essaypreis 2010

Die Preisfrage lautete: Was schulden wir anderen Generationen?

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: –
  • 2. Preis: Stefan Reining:
    Verpflichtungen gegenüber zukünftigen Generationen im Lichte der Goldenen Regel
  • 3. Preis: –

Essaypreis 2009

Die Preisfrage lautete: Von Fiktionen lernen? Über den Erkenntniswert von Gedankenexperimenten oder Literatur.

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: Max Seeger:
    Experimental Philosophy and the Twin Earth Intuition
  • 2. Preis: Sebastian Köhler:
    Thought-experiments, Disagreement and Moral Realism
  • 3. Preis: Stefan Reining:
    Über die vermeintliche Unzulässigkeit physikalisch unmöglicher Fälle in der Debatte um diachrone Personenidentität

Essaypreis 2008

Die Preisfrage lautete: Warum nach der Wahrheit suchen?

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: –
  • 2. Preis: Stefan Reining:
    Über den möglichen Wert der Unwissenheit
  • 3. Preis: David Ludwig:
    Die Sorge um die Wahrheit
  • 4. Preis: Susanne Mantel:
    Warum nach Wahrheit suchen?

Essaypreis 2007

Die Preisfrage lautete: Könnten wir vollständig determiniert und doch für unsere Handlungen verantwortlich sein?

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: Lars Dänzer:
    A Neglected Argument for Compatibilism
  • 2. Preis: Anselm Spindler:
    Über moralische Verantwortung und alternative Möglichkeiten
  • 3. Preis: Andreas Maier:
    Weeding in the Garden of Forking Paths – Yet Another Look at Alternative Possibilities