Essaypreis

Die Gesellschaft für Analytische Philosophie e.V. und die Grazer Philosophischen Studien vergeben jährlich an Studierende den Essaypreis. Der Preis ist mit 300, 200 bzw. 100 € dotiert. Die Essays werden in den Grazer Philosophischen Studien veröffentlicht.

GAP-Essaypreis 2016 (englische Version der Ausschreibung)

Die Gesellschaft für Analytische Philosophie e.V. (GAP) und die Grazer Philosophischen Studien vergeben jährlich an Studierende den GAP-Essaypreis.

Die Preisfrage 2016 lautet:

Ist es immer gut, vernünftig zu sein?

Teilnahmeberechtigt für den Essaypreis sind generell Studierende und ehemalige Studierende aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz (Herkunfts- oder Studienland), die folgende Bedingungen erfüllen:

  1. Sie absolvieren ein Studium der Philosophie oder ein Studium, in dem Philosophie einen wesentlichen Anteil ausmacht, oder haben ein solches Studium absolviert, und
  2. bei Ende der Ausschreibungsfrist gilt für sie (bezüglich dieses Studiums), dass (i) sie, in einem Studiengang, der kein Promotionsstudiengang ist, sowohl immatrikuliert als auch mindestens im fünften Fachsemester sind oder (ii) sie in einem Masterstudiengang immatrikuliert sind oder (iii) oder ihr letzter Studienabschluss (nicht Promotion) nicht länger als zwei Jahre zurück liegt.

Wenn uneindeutig ist, ob Sie die Teilnahmebedingungen erfüllen, wenden Sie sich bitte rechtzeitig an die unten genannte Adresse.

Einzureichen ist bis einschließlich 31. Oktober 2016 ein Essay zu dem genannten Thema in deutscher oder englischer Sprache in einem herkömmlichen Dateiformat (pdf, doc, odt, rtf) und zusammen mit einer Studien- oder Studienabschlussbescheinigung. Die Essays dürfen inklusive Überschrift und Fußnoten, aber ohne Berücksichtigung des Verzeichnisses der zitierten Literatur, 3000 Wörter nicht überschreiten. Fußnoten sollten sparsam gesetzt und Nachweise, mit Autor, Jahr und Seitenzahl, in den Text integriert werden. Alle Bücher und Artikel, auf die im Essay explizit verwiesen wird, sollten am Ende nach dem Autorenalphabet gelistet werden. Jeder Einreichung ist ein Deckblatt beizufügen, das neben der Anzahl der Wörter ohne Literaturverzeichnis die folgenden Informationen enthält: Name, Studiengang, Studiensemester, Universität, eigene Postanschrift, E-Mail-Adresse und Abgabedatum. Richten Sie Ihre Einsendungen bitte an

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Die Grazer Philosophischen Studien sind eine internationale, deutsch- und englischsprachige Zeitschrift für Analytische Philosophie. Sie erscheinen seit 1975.

Jury-Entscheidungen zum Essaypreis 2015 der GAP und GPS

Die Gesellschaft für Analytische Philosophie und die Grazer Philosophischen Studien freuen sich über die große Resonanz auf die Preisfrage für Studierende »Können wir uns dazu entscheiden, etwas zu glauben?«. Es gab knapp dreißig Einreichungen. Eine Jury aus fünf Expert*innen hat sich eingehend mit den Beiträgen befasst; jeder Essay wurde von mindestens zwei Juror*innen begutachtet, eine Reihe von Essays dann von allen fünfen. Nach reiflicher Überlegung hat die Jury die folgenden zwei Arbeiten als voll gleichwertig ausgezeichnet:

  • Platz 2: Sebastian Schmidt (Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg) mit
    »Können wir uns entscheiden, etwas zu glauben? Zur Möglichkeit und Unmöglichkeit eines doxastischen Willens
    «
  • Platz 2: Simon Walgenbach (Universität Duisburg-Essen) mit
    »Können wir uns entscheiden, etwas zu glauben?«

Die zwei ausgezeichneten Essays sollen in der zweiten Jahreshälfte 2016 in den Grazer Philosophischen Studien erscheinen. Wir beglückwünschen die Gewinner*innen und danken allen Teilnehmer*innen für Ihren Beitrag!

Essaypreis 2014

Die Preisfrage lautete: Die Pille, die uns moralischer macht: Kann es sie geben und sollten wir sie nehmen?

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: Dorothee Bleisch:
    Die Moralpille – über Risiken und Nebenwirkungen denken Sie eigenständig nach und fragen Ihren Philosophen oder Ihre Philosophin
  • 2. Preis: Philip Fox:
    Agency and the pill that makes us moral
  • 3. Preis: David Christian Heering:
    Breaking Good: Is there a patent recipe for cooking up the moral pill?

Essaypreis 2013

Die Preisfrage lautete: Kann ich mir vorstellen, eine andere Person zu sein?

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: Tammo Lossau:
    Was heißt ›sich vorstellen, eine andere Person zu sein‹?
  • 2. Preis: Eva Lucia Backhaus:
    Kann ich mir vorstellen, eine andere Person zu sein?
  • 3. Preis: Viktoria Knoll:
    Kann ich mir vorstellen, eine andere Person zu sein?

Essaypreis 2012

Die Preisfrage lautete: Dürfen wir Tiere essen?

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: Salim Hirèche / Sandra Villata:
    Eating Animals and the Value of Non-Human Suffering
  • 2. Preis: Simon Gaus:
    Moralischer Vegetarismus: Folgt aus dem Unwert der Tierhaltung ein Verbot des Fleischkonsums?
  • 3. Preis: Jens Tuider:
    Dürfen wir Tiere essen?

Essaypreis 2011

Die Preisfrage lautete: Können wir unseren Gefühlen trauen? Über den Wert von Emotionen für unser Erkennen und Handeln.

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: –
  • 2. Preis: Amadeus Magrabi:
    Can we Trust our Feelings? On the Value of Feelings for Decision-Making
  • 3. Preis: Stefan Reining:
    Do Pain-Accompanying Emotions Mislead Us? – Considerations in the Light of Reactive Dissociation Phenomena

Essaypreis 2010

Die Preisfrage lautete: Was schulden wir anderen Generationen?

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: –
  • 2. Preis: Stefan Reining:
    Verpflichtungen gegenüber zukünftigen Generationen im Lichte der Goldenen Regel
  • 3. Preis: –

Essaypreis 2009

Die Preisfrage lautete: Von Fiktionen lernen? Über den Erkenntniswert von Gedankenexperimenten oder Literatur.

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: Max Seeger:
    Experimental Philosophy and the Twin Earth Intuition
  • 2. Preis: Sebastian Köhler:
    Thought-experiments, Disagreement and Moral Realism
  • 3. Preis: Stefan Reining:
    Über die vermeintliche Unzulässigkeit physikalisch unmöglicher Fälle in der Debatte um diachrone Personenidentität

Essaypreis 2008

Die Preisfrage lautete: Warum nach der Wahrheit suchen?

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: –
  • 2. Preis: Stefan Reining:
    Über den möglichen Wert der Unwissenheit
  • 3. Preis: David Ludwig:
    Die Sorge um die Wahrheit
  • 4. Preis: Susanne Mantel:
    Warum nach Wahrheit suchen?

Essaypreis 2007

Die Preisfrage lautete: Könnten wir vollständig determiniert und doch für unsere Handlungen verantwortlich sein?

Ausgezeichnet wurden:

  • 1. Preis: Lars Dänzer:
    A Neglected Argument for Compatibilism
  • 2. Preis: Anselm Spindler:
    Über moralische Verantwortung und alternative Möglichkeiten
  • 3. Preis: Andreas Maier:
    Weeding in the Garden of Forking Paths – Yet Another Look at Alternative Possibilities