Der Wolfgang-Stegmüller-Preis

Die Gesellschaft für Analytische Philosophie vergibt einen wissenschaftlichen Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses – den Wolfgang-Stegmüller-Preis. Dieser von Margret Stegmüller gestiftete Preis ist mit 12.000 Euro dotiert. Er wird alle drei Jahre auf dem Kongress der GAP für herausragende Arbeiten auf dem Feld der Analytischen Philosophie verliehen. Ausgezeichnet werden in der Regel drei Arbeiten.

In Frage kommen Arbeiten jedweden Umfangs (Sprache: deutsch oder englisch), publiziert oder nicht, deren Autor/in bei Ablauf der Vorschlagsfrist nicht älter als 40 Jahre ist, noch keine wissenschaftliche Dauerstellung innehat und deutschsprachig ist oder in einem deutschsprachigen Land tätig ist.

Auf dem neunten internationalen Kongress 2015 in Osnabrück werden folgende Arbeiten ausgezeichnet:

  • Vuko Andrić: The Act-Consequentialist Criterion of Rightness
  • Katharina Felka: Talking about Numbers: Easy Arguments for Mathematical Realism
  • Susanne Mantel: Acting for a Normative Reason: A Competence Account
  • Barbara Vetter: Potentiality

Zuvor ausgezeichnete Arbeiten

  • Miguel Hoeltje: Wahrheit, Bedeutung und Form. Eine Auseinandersetzung mit dem Davidson’schen Programm
  • Stephan Krämer: Second-Order Quantification and Ontological Commitment
  • Moritz Schulz: Counterfactuals and Probability
  • Tim Henning: Person sein und Geschichten erzählen. Eine Studie über personale Autonomie und narrative Gründe
  • Erasmus Mayr: Understanding Human Agency
  • Thomas Sattig: The Language and Reality of Time
  • Oliver Hallich: Die Rationalität der Moral: Eine sprachanalytische Grundlegung der Ethik
  • Franz Huber: Assessing Theories, Bayes Style
  • Nico Strobach: Alternativen in der Raumzeit: Eine Studie zur philosophischen Anwendung multimodaler Aussagenlogiken
  • Gerhard Ernst: Das Problem des Wissens
  • Volker Halbach: Semantics and Deflationism
  • Manfred Harth: Anführung. Ein nicht-sprachliches Mittel der Sprache
  • Ulla Wessels: Die gute Samariterin. Zur Struktur der Supererogation
  • Thomas Hofweber: Ontology and Objectivity
  • Christian Nimtz: Wörter, Dinge, Stellvertreter
  • Christine Redecker: Ludwig Wittgenstein, Bemerkungen über die Grundlagen der Mathematik II, §§ 1–22 – Eine kritische Interpretation
  • Stefan Wölfl: Kombinierte Zeit- und Modallogik: Vollständigkeitsresultate für prädikatenlogische Sprachen
  • Christoph Fehige: A Pareto Principle for Possible People
  • Karl-Georg Niebergall: Zur Metamathematik nichtaxiomatisierbarer Theorien
  • Daniel Schoch: Topologische Axiomatisierung methodologischer Konzepte der Theorienentwicklung
  • Bernd Buldt: Die Sätze von Gödel
  • André Chapuis: Alternative Revision Theories of Truth
  • Angelika Krebs: Ethics of Nature
  • Martine Nida-Rümelin: Farben und Phänomenales Wissen