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Die Gesellschaft für Analytische Philosophie e.V.ZielsetzungZiel der Gesellschaft für Analytische Philosophie e.V. (GAP) ist die Förderung und Vermittlung analytischer Philosophie. Dies geschieht durch Informationsaustausch, Koordination und Beratung bei Forschungsprojekten, Mitwirkung bei der Forschungsförderung, Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses und insbesondere durch die Organisation von Tagungen und Kongressen. Die GAP möchte Forum des Informationsaustausches insbesondere der deutschsprachigen analytischen Philosophie in Europa sein und das internationale philosophische Gespräch – besonders auch unter Einbeziehung Osteuropas – fördern. Die GAP bemüht sich, die große Vielfalt von Positionen der analytischen Philosophie im deutschsprachigen Raum sichtbarer zu machen und den wissenschaftlichen Austausch zu vertiefen. Die Satzung der GAP kann hier abgerufen werden. Gründung und MitgliedschaftDie Gesellschaft wurde, initiiert von Georg Meggle, Ende Mai 1990 in Berlin gegründet. Sie hat heute über 1000 Mitglieder und ist damit eine der größten philosophischen Gesellschaften in Europa. Die Mitgliedschaft ist breit gestreut, sie umfasst Lehrende und Studierende der Philosophie und Interessierte außerhalb der Hochschule. Weitere Informationen zur Mitgliedschaft in der GAP Präsident und VorstandDie Mitgliederversammlung der GAP, die jeweils auf den von der Gesellschaft ausgerichteten Kongressen stattfindet, wählt einen Vorstand, der neben der Präsidentin bzw. dem Präsidenten eine Schatzmeisterin bzw. einen Schatzmeister, eine Geschäftsführerin bzw. einen Geschäftsführer sowie vier Vize-Präsidentinnen oder -Präsidenten umfasst. Der Vorstand führt für die Dauer von drei Jahren die Geschäfte der GAP. Insbesondere ist er für die Organisation und Ausrichtung der Kongresse der Gesellschaft verantwortlich. KongresseDer erste internationale Kongress der GAP (“Analyomen I”) fand im Oktober 1991 in Saarbrücken statt. Schon damals trafen sich über 400 Philosophinnen und Philosophen, um sich aus einem Angebot von über 180 Vorträgen einen Überblick zu den Fragestellungen, Methoden und Ergebnissen analytischen Philosophierens zu verschaffen. Der zweite Kongress der GAP (“Analyomen II”) wurde im September 1994 in Leipzig durchgeführt. In München folgte vom 15. bis 18. September 1997 unter dem Titel “Rationalität – Realismus – Revision” der dritte Kongress mit über 600 Teilnehmern. Der vierte von der Gesellschaft ausgerichtete Kongress mit dem Titel “Argument & Analyse” fand vom 26. bis 29. September 2000 in Bielefeld statt, ebenso wie die GAP.5 vom 22.-26.09.2003 unter dem Titel "Philosophie und/als Wissenschaft". Die sechste und bisher letzte GAP-Tagung (GAP.6) fand vom 11.-14.9.2006 in Berlin statt. Das Schwerpunktthema war "Grundlagen und Anwendungen". Die nächste Tagung wird im September 2009 in Bremen ausgerichtet. Weitere Informationen über GAP-Konferenzen VeröffentlichungenDie Reihe “Perspektiven der Analytischen Philosophie”, herausgegeben von Ulla Wessels und Julian Nida-Rümelin – zuerst bei de Gruyter, seit 1999 bei mentis – publiziert neben Tagungsergebnissen Aufsatzsammlungen und Monographien zu allen Fragen und Gebieten analytischen Philosophierens und seiner Geschichte. Die Werke erscheinen in deutscher bzw. englischer Sprache, einige von ihnen als erschwingliche Studienausgaben. Für GAP-Mitglieder ermäßigt sich der Preis der bei de Gruyter erschienenen Bücher dieser Reihe um mindestens 25 und bis zu 60 Prozent. Die Proceedings der Kongresse werden in der Reihe “Perspektiven der Analytischen Philosophie” veröffentlicht. Wolfgang-Stegmüller-PreisZur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der analytischen Philosophie vergibt die GAP alle drei Jahre den Wolfgang-Stegmüller-Preis. Das Preisgeld wird von Frau Margret Stegmüller gestiftet. Die Auswahl der Preisträger ist Aufgabe einer unabhängigen Jury, die von den Mitgliedern der GAP gewählt wird. |